Das persönliche elektronische Patientendossier (EPD)

Transparenz, Sicherheit und Qualität in der medizinischen Behandlung.

eSANITA EPD und eID in der Poststelle Chur eröffnet

Die Poststelle Chur ist als Eröffnungsstelle der Stammgemeinschaft Südost für das elektronische Patientendossier (EPD) sowie die dazu notwendige elektronische Identität (TrustID) nach Bundesgesetz erfolgreich zertifiziert worden.

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Erstes eSANITA EPD eröffnet

Dr. Arnold Bachmann, Vereinspräsident eSANITA konnte das erste eSANITA EPD am 22. Dezember 2020 im Kantonsspital Graubünden eröffnen.

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EPD eSANITA – Zertifizierung

Elektronisches Patientendossier des Vereins eSANITA erfolgreich zertifiziert

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Das persönliche elektronische Patientendossier

Das EPD kurz erklärt

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Wann steht das EPD der Bevölkerung zur Verfügung?

Das EPD wird im Verlauf des Jahres 2021 in verschiedenen Regionen der Schweiz schrittweise eingeführt.

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Das EPD ist ein sicherer Ort für persönliche Gesundheitsdaten.

Das persönliche elektronische Patientendossier (EPD) steht unter dem Schutz des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier (EPDG).

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Das EPD kann Leben retten

Im Notfall kann das persönliche elektronische Patientendossier (EPD) sogar Leben retten. Medizinische Rettungspersonen können in einer Notfallsituation auf wichtige medizinische Informationen in Ihrem EPD – zum Beispiel Allergien – zugreifen.

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Häufige Fragen

Die Kompetenz- und Koordinationsstelle von Bund und Kantonen eHealth Suisse hat die wichtigsten Fragen rund um das persönliche elektronische Patientendossier (EPD) zusammengefasst.

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Das EPD für Gesundheitsfachpersonen und -institutionen

Das persönliche elektronische Patientendossier (EPD) ist ein Bestandteil zur digitalen Vernetzung der Akteure im Gesundheitswesen – inklusive Bevölkerung – in ein gemeinsames, zukunftsgerichtetes Gesundheits-Netzwerk.

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Das EPD kurz erklärt


Das persönliche elektronische Patientendossier (EPD)

Persönlich, sicher, transparent

Im persönlichen elektronischen Patientendossier sind die richtigen Gesundheitsinformationen im richtigen Moment zur Hand – zuverlässig und sicher. Das bringt Vorteile: sowohl für die Patientinnen und Patienten als auch für die behandelnden Gesundheitsfachpersonen.

Persönliche Gesundheitsinformationen gehören dem einzelnen Bürger, der einzelnen Bürgerin. Dennoch besitzen heute die wenigsten bei sich zu Hause eine vollständige und aktuelle Sammlung der eigenen Gesundheitsdaten wie beispielsweise Impfungen, Medikamentenlisten, Röntgenbilder oder Spitalberichte. Diese Informationen sind nicht nur für die Patientinnen und Patienten, sondern auch für die behandelnden Gesundheitsfachpersonen wichtig.

Insbesondere dann, wenn mehrere Behandlungspersonen gleichzeitig involviert sind – beispielsweise die Hausärztin, der Apotheker und das Spital. Oder falls im Notfall der Zugriff auf die Blutgruppe oder die Patientenverfügung benötigt wird. Diese Informationen und Daten gehören ins persönliche elektronische Patientendossier – so sind sie immer aktuell und bei Bedarf jederzeit verfügbar.

Erstes eSANITA EPD eröffnet – aktueller Stand und Ausblick


eSANITA EPD und eID in der Poststelle Chur eröffnet.

Die Poststelle Chur ist als Eröffnungsstelle der Stammgemeinschaft Südost für das elektronische Patientendossier (EPD) sowie die dazu notwendige elektronische Identität (TrustID) nach Bundesgesetz erfolgreich zertifiziert worden.

eSANITA hat ihr schweizweit einmaliges Konzept in einem einjährigen Pilotprojekt gemeinsam mit professioneller Unterstützung von PostNetz und ELCA (TrustID) realisiert. Die Post hat bereits angekündigt, dieses Post­stellen-Angebot auch auf weitere EPD-Stamm­gemein­schaften in der Schweiz auszudehnen.
eSANITA Geschäftsführer Richard Patt und Projekt­leiter Mario Eugster haben heute in der Post­stelle Chur ihr persön­liches EPD mit zugehöriger eID eröffnet.

Die Bürgerinnen und Bürger in unserer EPD-Versorgungsregion können voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2021 in 24 Spitälern und Kliniken sowie rund 20 Poststellen in den Kantonen Graubün­den, Glarus, St. Gallen, Appenzell Inner- und Ausser­rhoden ihr freiwilliges persönliches EPD mit der zugehörigen eID kostenlos eröffnen.

Das erste eSANITA EPD ist eröffnet.

«Ich freue mich sehr über diesen grossen, wichtigen Meilenstein für unsere Stammgemeinschaft Südost und für die Bevölkerung der 5 Kantone unserer EPD-Versorgungsregion», sagt Dr. Arnold Bachmann, Vereinspräsident eSANITA. Er hat am 22. Dezember 2020 im Kantons­spital Graubünden das erste nach Bundesgesetz zertifizierte elektronische Patientendossier (EPD) in der Südostschweiz eröffnet.

Nun beginnen die Vorbereitungsarbeiten, damit die Bevölkerung voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2021 ein freiwilliges persönliches EPD eröffnen kann. Es erfolgt ein schrittweiser Start für die Patientinnen und Patienten in den zertifizierten EPD-Eröffnungsstellen der 24 Spitäler und Kliniken sowie für die übrige Bevölkerung in rund 20 Poststellen der Kantone Graubünden, Glarus, St. Gallen, Appenzell Inner- und Ausserrhoden.

Elektronisches Patientendossier des Vereins eSANITA erfolgreich zertifiziert

Ein wichtiger Meilenstein ist erreicht: Der Verein eSANITA hat als Anbieter des elektronischen Patienten­dossiers (EPD) in der Südostschweiz das im Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) geregelte und von der Zertifizierungsstelle KPMG AG geprüfte Zulassungsverfahren erfolgreich bestanden und das offizielle EPD-Zertifikat erhalten.

Die EPD-Versorgungsregion der Stammgemeinschaft Südost umfasst die 5 Kantone Graubünden, Glarus, St. Gallen, Appenzell Inner- und Ausserrhoden. Für die Bevölkerung sowie die Patientinnen und Patienten wird die freiwillige und kostenlose Eröffnung des EPD in 24 Spitälern und Kliniken sowie ausgewählten Poststellen der ganzen Region möglich sein.
Gleichzeitig erhält jede Person bei der Eröffnung ihres EPD ebenfalls kostenlos eine EPD-zertifizierte persönliche, elektronische Identität (eID), die für die sichere Nutzung des EPD gesetzlich vorgeschrieben ist.

Der Verein eSANITA ist damit die erste EPD-Stammgemeinschaft der Schweiz,

  • die kantonsübergreifend in 5 Kantonen erfolgreich EDP-zertifiziert ist,
  • die in insgesamt 24 Spitälern und Kliniken der Region zertifizierte EPD-Eröffnungsstellen für ihre Patientinnen und Patienten bereitstellt,
  • die der Bevölkerung die EPD-Eröffnung in rund 20 Poststellen des gesamten Versorgungsgebiets ermöglicht, wobei die Poststellen Chur und Landquart als Teil von eSANITA bereits zertifiziert sind,
  • die gleichzeitig zum EPD auch die kostenlose Registration einer EPD-konformen eID in den zertifizierten Spitälern, Kliniken und Poststellen anbietet.

Mit der erfolgreichen EPD-Zertifizierung von eSANITA folgen nun die Vorbereitungsarbeiten im Hinblick auf die Möglichkeit zur EPD-Eröffnung – welche für die Bevölkerung freiwillig ist – in den definierten Spitälern, Kliniken und Poststellen. Der breite EPD-Start in der ganzen Versorgungsregion ist schrittweise ab 2. Quartal 2021 vorgesehen.

eSANITA EPD Zertifizierung 18,12.2020

eSANITA EPD-Zertifikat Stammgemeinschaft Südost 18.12.2020

Wann steht das EPD der Bevölkerung zur Verfügung?

Das persönliche elektronische Patientendossier (EPD) wird im Verlauf des Jahres 2021 in verschiedenen Regionen der Schweiz schrittweise eingeführt. Erfahren Sie auf der offiziellen Seite von eHealth Suisse, welche Anbieter in der Schweiz bereits zertifiziert sind.

Der Nutzen des persönlichen elektronischen Patientendossiers 

Wer mehr weiss, kann mehr – für die Bevölkerung in der Südostschweiz bedeutet das EPD: bessere Informationen, mehr Transparenz, mehr Gesundheitskompetenz, mehr Mitsprache, aber auch mehr Sicherheit und Effizienz im medizinischen Behandlungsprozess. Und für die Gesundheitsfachpersonen: raschere Informationen, verbesserte interdisziplinäre Kommunikation, mehr Effektivität und höhere Effizienz.

Das EPD sorgt dafür, dass die behandlungsrelevanten Daten und Informationen sowie die individuell gesammelten Gesundheitsdaten und -informationen bei Bedarf zur Verfügung stehen.

Wer diese Daten und Informationen einsehen kann, entscheidet allein der oder die Besitzerin des EPD. So will es das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier.

Wer mehr weiss, kann mehr. Das gilt insbesondere auch für die Bevölkerung: Die Patientinnen und Patienten erhalten mehr Informationen zu ihrem Behandlungsverlauf und sind darum besser in die Behandlungsplanung einbezogen, beispielsweise als Diabetiker oder Diabetikerin. Aber auch die gesunde Bevölkerung kann das EPD als Speicherort für die persönlichen Gesundheitsdaten, welche beispielsweise mittels Fitnesstracker oder Smartphones gesammelt werden, verwenden.

Das persönliche elektronische Patientendossier ist eine sichere Quelle für Gesundheitsdaten

Das persönliche elektronische Patientendossier (EPD) steht unter dem Schutz des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier (EPDG). Das Gesetz regelt, welche Rechte und Pflichten sowohl die Bevölkerung als auch die involvierten Gesundheitsfachersonen und ihre -institutionen bei der Verwendung des EPD haben.

Die Richtlinien für den Datenschutz und die Datensicherheit rund um das persönliche elektronische Patientendossier sind durch das Bundesgesetz streng geregelt.

Sie werden regelmässig durch unabhängige Prüfstellen kontrolliert.

Das persönliche elektronische Patientendossier im Alltag der Bevölkerung

Das persönliche elektronische Patientendossier (EPD) begleitet Sie durch Ihr ganzes Leben. Darin sind die behandlungsrelevanten Daten und Informationen abgelegt und sie stehen den Gesundheitsfachpersonen zur Verfügung, wenn es darauf ankommt – wie beispielsweise in Notfallsituationen. Die Gesundheitsdaten sind im EPD sicher. Dafür sorgt das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG).

Hoheit über das EPD

Die Hoheit über das persönliche elektronische Patientendossier liegt ausschliesslich beim Besitzer / bei der Besitzerin. Sie allein entscheiden, welche in die Behandlung involvierten Gesundheitsfachpersonen wie ihr Arzt, Apotheker, Physiotherapeut etc. Zugriff auf die persönlichen Gesundheitsdaten haben.

Im Notfall Leben retten

Im Notfall kann das persönliche elektronische Patientendossier sogar Leben retten. Rettungssanitäter und Notärzte können – nur im Notfall – über einen besonderen Notfallzugang das persönliche elektronische Patientendossier einsehen und sich rasch ein Bild über den Gesundheitszustand sowie allfällige Vorerkrankungen, Blutgruppe oder Medikamenteneinnahme etc. des Patienten verschaffen. Dieser Notfallzugang zum persönlichen elektronischen Patientendossier wird speziell protokolliert.

Gesund sein und gesund bleiben

Gesundheitsinformationen fallen nicht nur während einer  medizinischen Behandlung an – also nicht nur dann, wenn man krank ist und wieder gesund werden will; sondern auch dann, wenn man gesund ist und gesund bleiben möchte. Diese Art von Gesundheitsinformationen – Vitaldaten wie individuelle Blutdruckmessungen oder individuelle Herzfrequenzmessungen – können für eine spätere Behandlung relevant sein. Auch diese Gesundheitsinformationen lassen sich im persönlichen elektronischen Patientendossier ablegen. Sie werden über besondere Messgeräte – entweder private, wie zum Beispiel ein Blutdruckmessgerät, oder von der Gesundheitsfachperson zur Verfügung gestellte Geräte – erhoben.

Häufige Fragen


Ihre Fragen zum persönlichen elektronischen Patientendossier

Das persönliche elektronische Patientendossier (EPD) wird schrittweise in verschiedenen Regionen der Schweiz eingeführt. eHealth Suisse – die Kompetenz- und Koordinationsstelle von Bund und Kantonen – hat die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das EPD zusammengefasst.

Informationen für Gesundheitsfachpersonen


Das persönliche elektronische Patientendossier und der Nutzen für Gesundheitsfachpersonen

Das persönliche elektronische Patientendossier (EPD) ist ein Bestandteil zur Vernetzung der Akteure im Gesundheitswesen – inklusive Bevölkerung – in ein gemeinsames, zukunftsgerichtetes Gesundheits-Netzwerk.

Der Nutzen des EPD für die Gesundheitsfachpersonen ist indirekt:

  • Schnellerer Zugriff auf behandlungsrelevante Daten und Dokumente der Patienten und Patientinnen ohne Umwege
  • Prozessoptimierung, Behandlungseffizienz und einfachere Koordination mit anderen Gesundheitsfachpersonen
  • Stärkerer Einbezug der Patienten in die Behandlung und gesteigerte Therapietreue

Das EPD schafft einen schweizweit technisch standardisierten und organisatorisch anerkannten Vertrauensraum für die Gesundheitsdaten der Bevölkerung.

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens beschränkt sich allerdings nicht auf das EPD. Die Gesundheitsfachpersonen sind zusätzlich insbesondere auf digitalisierte Kommunikationsprozesse unter Fachleuten angewiesen – auf sogenannte «eHealth Services» oder «B2B-Services».

Der Verein eSANITA stellt deshalb interessierten Gesundheitsfachpersonen und -institutionen spezifische «B2B-Services» wie beispielsweise den eBerichtsaustausch für den digitalen Austausch mit vor- und nachgelagerten Behandlungspartnern zur Verfügung. In diesem Zusammenhang werden die übermittelten behandlungsrelevanten medizinischen Daten und Informationen gleichzeitig automatisiert und gesetzeskonform im EPD abgelegt.

Dieser sogenannte «duale Ansatz» hat wesentliche Vorteile:

  • für die stationären Leistungserbringer, die ihre Kommunikationsprozesse digitalisieren möchten und am gesamtschweizerischen System des EPD teilnehmen müssen,
  • für die ambulanten Leistungserbringer, die ihre Kommunikationsprozesse digitalisieren möchten und am gesamtschweizerischen System des EPD nicht teilnehmen müssen,
  • und für die Bevölkerung, welche von diesem Ansatz profitiert, weil in ihrem EPD die richtigen Gesundheitsinformationen automatisch im richtigen Moment zur Hand sind – zuverlässig, sicher, aktuell.

Infoline und Support


Informationen und Support durch unsere Fachleute

EPD-Auskunftsstelle für die Bevölkerung

Eine EPD-Auskunftsstelle steht der Bevölkerung beim Start des EPD ab Frühjahr 2021 zur Verfügung.

Support für Gesundheitsfachpersonen

Für Fragen rund die eSANITA eHealth Services sowie das eSANITA EPD erreichen Sie uns persönlich von Montag – Freitag von 09:00 bis 11:30 Uhr und von 14:00 bis 16:30 Uhr.

Support-Hotline für Gesundheitsfachpersonen
T 081 354 00 11

Sie können uns Ihre Anfrage auch gerne per Mail an support@esanita.ch zukommen lassen.